SmartTrade berechnet Barrier-Hit-Risiken für Bonuszertifikate

  • SmartTrade veröffentlicht in Kooperation mit dem Anlegerinformationsportal wallstreet-online.de die Barrier-Hit-Risiken für die Bonuszertifikate von allen Emittenten.
  • Die Kennzahl wird zwischen 8.00 Uhr und 22.00 Uhr laufend aktualisiert

Ab sofort können sich Anleger auf wallstreet-online.de (w:o) über die Wahrscheinlichkeit eines möglichen Barrierebruchs (Barrier-Hit-Risiko bzw. Hit-Risiko) von über 220.000 Bonuszertifikaten informieren. Die Veränderungen des Hit-Risikos sind für die Anleger wichtig, weil ein Barrierebruch den Wert des betroffenen Bonuszertifikats maßgeblich beeinflusst.

Bisher wurde das Hit-Risiko vornehmlich im Risikomanagement bei den Emissionsbanken eingesetzt. Die Kennzahl ist deutlich stärker in den Anlegerfokus gerückt, nachdem kürzlich einige Emittenten eine Veröffentlichung des Hit-Risikos für ihre eigenen Produkte angekündigt hatten.

w:o veröffentlicht die Kennzahl für die Bonus-Produkte von allen Emittenten. Dadurch erhalten die Anleger die Möglichkeiten emittentenübergreifende Produktvergleiche durchzuführen. Damit die Vergleichbarkeit gewährleistet werden kann, werden die Barrier-Hit-Risiken für die Produkte von unterschiedlichen Emittenten mit einem einheitlichen mathematischen Verfahren berechnet.

Das Hit-Risiko eines Zertifikats ist insbesondere von der impliziten Volatilität im Underlying und von dem Abstand der Barriere zum Spotpreis abhängig. Da sich diese Marktparameter laufend verändern wird auch das Hit-Risiko ständig neu berechnet und auf w:o aktualisiert. In turbulenten Marktphasen werden die Berechnungen bis zu zehn Mal pro Sekunde aktualisiert.

w:o hat das Technologieunternehmen SmartTrade (www.smarttra.de) als unabhängige Berechnungsstelle ausgewählt und mit der laufenden Ermittlung der Hit-Risiken beauftragt. Im Auswahlprozess wurde insbesondere auf die Unabhängigkeit des Partners sowie auf fachliche und technische Kompetenz geachtet.

Zum Hintergrund:
Bei Bonuszertifikaten handelt es sich um „pfadabhängige Optionen.“ Zu Berechnung des Optionswertes verwenden professionelle Marktteilnehmer ein „lokales Volatilitätsmodell.“ Das Barrier-Hit-Risiko wird mit dem gleichen mathematischen Modell bestimmt wie der Optionswert. Der wesentliche Inputfaktor für das Modell ist die implizite Volatilitätsfläche. Die Volatilitätsfläche besteht aus unterschiedlichen impliziten Volatilitätspunkten, deren Ausprägungen von der Restlaufzeit und dem Strike abhängen.

Der Wert an einem bestimmten Punkt auf der impliziten Volatilitätsfläche wird aus den Preisen der Plain Vanilla Optionsgeschäfte abgeleitet, die zwischen professionellen Marktteilnehmern abgeschlossen werden. Für die Berechnung der Volatilitätsfläche von nur einem einzigen Underlying werden zum Berechnungszeitpunkt i.d.R. die Preise von mehreren tausend unterschiedlichen Optionskontrakten ausgewertet.

Das Hit-Risiko ist für Anleger ein wichtiger Entscheidungs- und Auswahlparameter, weil die relevanten Informationen aus der Volatilitätsfläche in einer Kennzahl verdichtet werden.  

Für weitere Informationen:
Simon Ullrich
smarttra.de GmbH | Gustav-Meyer-Allee 25 | 13355 Berlin
Tel.: +49 30 57 70 21 591
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